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Das (passende) Fachbuch zur Kamera ... Keine Schnellschüsse anhand von Testmustern Seit rund 25 Jahren Bücher aus dem Computer direkt in den Druck Kamerabücher:
Nur bei eigener Tüftelei befriedigt das Ergebnis
Das (passende) Fachbuch zur Kamera ... Auf den ersten, flüchtigen Blick scheinen sich die Sony DSLR-Kameras Alpha 350 und Alpha 300 "nur" in der Pixelzahl und der Größe ihrer Bildsensoren zu unterscheiden. Diese Unterschiede samt ihrer vielschichtigen Folgen haben aber, weil unsere Kamera-Fachbücher tief ins Detail gehen und präzise auf die Kameramodelle abgestimmt sind, erstaunlich viele und bei oberflächlicher Betrachtung auch kaum erwartete Auswirkungen im gesamten Buch. Erfreulicherweise ermöglichte uns der Verlag trotz der daraus resultierenden zusätzlichen Herstellungskosten die konsequente Modelltrennung. Dadurch versetzte er uns in die Lage, statt einem Buch mit zwangsläufig unübersichtlichem Modell-Mischmasch und begrenzter Detailgenauigkeit zwei separate, exakt zur jeweiligen Kamera passende Bücher auszuarbeiten. Für den Leser bringt das zudem den entscheidenden Vorteil, dass ihm ein Kamerabuch speziell zu seiner Kamera vorliegt und er nicht fortwährend mit divergierenden Angaben zu anderen Kameramodellen belästigt und dadurch irritiert wird. Fazit: Es gibt von uns Kamera-Fachbücher in genau auf die jeweiligen Alpha-Modelle zugeschnittenen Versionen – so wie das die Kamera- und Buchbenutzer ja eigentlich erwarten dürfen.
Keine Schnellschüsse mit Testmustern Fragen folgenden oder ähnlichen Inhalts erreichen uns häufig: "Immer wieder wird über teils beachtliche Unterschiede zwischen den Vorab- oder Testmustern und den später normal verkauften Kameras diskutiert. Wie können Sie sicherstellen, dass Ihre Kamerabücher trotzdem dem Stand der verkauften Kameras entsprechen?" Unsere Antwort: Es wäre wirklich unverantwortlich, qualifizierte und minutiös ins Detail gehende Kamera-Fachbücher anhand irgendwelcher Vorserienmuster auszuarbeiten (auch wenn die als "final" gelten). Wir verwenden deshalb stets Verkaufsware aus der aktuellen Serie – so viel Zeit muss sein! Und wir orientieren uns an mehreren Kameras, damit keine "Ausreißer-Eigenschaften" in die Bücher einfließen. Außerdem bringen wir unsere Bücher bis wenige Tage vor Druckbeginn (also bis kurz vor der Auslieferung) auf neuesten Stand. Das ist möglich, weil die fertigen Druckdateien direkt aus unseren Computern auf die Server der Druckerei übertragen werden. Mehr über unsere stets den technischen Möglichkeiten angepasste Verfahrensweise und ihre Vorteile im folgenden Abschnitt.
Seit rund 25 Jahren Bücher aus dem (Autoren-)Computer direkt in den Druck Ein Vierteljahrhundert ist es her, dass Josef Scheibel zum ersten Mal ein Fachbuch nicht nur auf dem Computer schrieb, sondern das Buch satzfertig damit aufbereitete. Damals erschienen einige Beiträge darüber in verschiedenen Zeitschriften und Zeitungen. Zwei ausführlichere Artikel sollen zeigen, wie stark diese Neuerung vor fast 25 Jahren beachtet wurde. Weil es so viele Vorteile hat, entstehen alle Scheibel-Bücher bis heute auf ähnliche Weise. Natürlich nicht mehr mit selbst gestrickter Software, sondern mit professionellen Layout-Programmen. Vor allem aber hat sich die Herstellungszeit so weit verkürzt, dass bis etwa zwei Wochen vor der Erstauslieferung noch Änderungen vorgenommen werden und somit höchste Aktualität gewährleistet ist. Schon zweimal gelang es den Scheibels, auf einer photokina ein Digitalfoto-Buch zu präsentieren, dass praktisch schon "photokina-aktuell" war. W. Altendörfer
Der Zeitschrift WANG PROFESSIONALS war
das damals neuartige Verfahren einen ausführlichen Beitrag
im Heft Nr. 6 vom Juli 1985 wert. Darin ist sogar eine Seite mit
den speziellen Steuerungs-Codes abgedruckt.
Und in der Computer-Zeitschrift CHIP vom
Mai 1986 wird berichtet: |
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| Angepiekst B.U.C.H.
... ist ein revolutionärer Durchbruch der Technik: keine Kabel,
keine
elektrischen Schaltkreise, keine Batterien und nichts, das
angeschlossen oder
eingeschaltet werden muss. Es ist einfach zu benutzen; selbst ein Kind
kann es
bedienen. Kompakt und portabel kann es überall verwendet werden,
selbst im
Lehnstuhl am Kaminfeuer, dabei ist es leistungsstark genug, soviel
Informationen zu
speichern wie eine CD-ROM. Und so funktioniert es: |
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B.U.C.H. ist
aufgebaut aus sequentiell numerierten, recyclebaren
Papierblättern, jedes mit einem Fassungsvermögen von mehreren
Tausend Informations-Bits.
Diese Blätter sind verbunden mit einer speziellen Vorrichtung, die
Bindung genannt
wird und die BIätter in ihrer korrekten Abfolge hält. Opake
(d.h. lichtundurchlässige)
Papier-Technologie (OPT) ermöglicht es den Herstellern, beide
Blattseiten zu
nutzen und so die Informationsdichte zu verdoppeln und die Kosten zu
senken. |
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Der nachstehend unverändert wiedergegebene Beitrag erschien im Buchreport Nr. 5 - 1979, hat also sein 30-jähriges Jubiläum hinter sich, dürfte aber in weiten Teilen heute noch hochaktuell sein. Wenn Sie diesen Beitrag im Original sehen möchten, können Sie hier die pdf-Datei (ca. 0,4 MB) herunterladen: download Buchreport Josef Scheibel (Jahrgang 1940) ist beratender Ingenieur und schreibt
seit 1962 für Fachzeitschritten. Sein erstes fototechnisches
Buch erschien 1968 im Knapp-Verlag, Düsseldorf: "Diaprojektion
– Projektion und Vertonung für Hobby, Schule, Beruf und
Werbung". Populäre Amateurtitel wie "prima Nahaufnahmen" und
"tipptoppe Farbfotos" (Habegger-Verlag, Derendingen). Foto- und filmtechnische
Sonderpublikationen. Mitarbeit an Lehr- und Schulbüchern. "Das
Minolta-Buch" und weitere Kamerabücher im Heering-Verlag, München.
1973 als Ordentliches Mitglied in die DGPh (Deutsche Gesellschaft
für Photographie) berufen. Er muß in der Lage sein, eigene Verfahren, Tabellen, Diagramme usw. entwickeln zu können. Ideal wäre (wenn auch aus wirtschaftlichen Grunden nicht immer im vollen Umfang machbar), alle wichtigen Recherche-Resultate und eigene Erfahrungen zu überprüfen durch: Gegenversuch, kontrollierende Recherchen, theoretische Nachprüfung (auch Durchrechnung) und meßtechnische Nachprüfung. ***
Ich hätte kaum den Mut, fototechnische Fachbücher zu veröffentlichen,
wenn nicht ein eigenes Versuchs- und Meßlabor, eine umfangreiche
Dokumentation, ein Foto- und Zeichenatelier zu meiner Verfügung
ständen. Ich kann mir auch nicht vorstellen, einem wenig oder nicht
mit der Materie vertrauten Fotografen oder Zeichner die Realisation
der Buchillustrationen allein zu überlassen. Kommen wir nochmals auf die Vorarbeiten zurück. Es genügt nicht, Informationen und Daten zu sammeln, sondern man muß darüber Bescheid wissen, welche Fragen beim Anwender (= Leser) in welcher Häufigkeit anstehen. Hervorragende Quellen dafür sind die Kunden- und Leserpost, in die ich mir nach Möglichkeit Einblick verschaffe und die ich gezielt auswerte, um einen repräsentativen Fragenkatalog zu gewinnen. Würde man den Buchinhalt starr nach der Thematik und Priorität des Fragenkatalogs aufbauen, wäre er sehr unausgewogen. So bleibt nur die vom geplanten Buchumfang begrenzte Möglichkeit, einen Kompromiß aus Fragenkatalog und thematischer Vollständigkeit zu optimieren. ***
Kamerabücher
gelten oft als "leichte Übung". Natürlich kann es sich der
Autor
leicht machen und eine veredelte Mixtur aus Gebrauchsanleitungen und
Prospekten
erstellen; gewürzt durch Subjektives (betont eigenes), garniert
mit Werkfotos
ohne rechten informellen Bezug etc.Man verzeihe mir Sarkasmus und Deutlichkeit, aber solche Machwerke sind dazu geeignet, den Ruf der ganzen Spezies "Kamerabücher" zu schädigen. Dabei – und da spreche ich aus reichlicher Erfahrung – gibt es kaum etwas Schwierigeres und Aufwendigeres, als ein gutes Kamerabuch zu schreiben – zu erarbeiten, sollte man besser sagen. Obwohl ich mich oft in schon unökonomischer Weise bemühe,
eine Reihe selbstgestellter Basisforderungen zu erfüllen, blieb
ich vom angestrebten Optimum immer in gebührendem Abstand. Erschwerend
beim Schreiben von Kamerabüchern ist der aktuelle Produktbezug.
Ginge es allein nach dem verantwortungsbewußten Autor, würde
manches Kamerabuch niemals fertig. Jeder Verlag wiederum ist aber
bestrebt, sehr bald nach Erscheinen einer Modellreihe das zugehörige
Buch herauszubringen. Es bleibt nichts anderes übrig, als sich
zu einem förderlichen Kompromiß zusammenzuraufen.
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Stand: April 2009 – © Scheibel
Ing. |
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